Zum letzten Auswärtsspiel nach Düsseldorf
Geschrieben von: Dawa | Montag, 07. Juni 2010 |
Schweres Auswärtsspiel in Düsseldorf aber dennoch gepunktet
Schweres Auswärtsspiel in Düsseldorf aber dennoch gepunktet
Im letzten Zusammentreffen der alten Mannschaft zeigten sich die Spieler von Trainer Stefan Hassler als kompakte Einheit. Nebil Celik, Pierre Chabou, Michel Mohr, Kristian Kühn, David Kilian, Oliver Schmidt und Gino Parson waren unter der Begleitung vom Trainergespann Stefan Hassler und Ingo Streich in der Startelf. Schon am Gießener Bahnhof merkte man, dass sich die Gießener Jungs hochmotiviert auf das Abenteuer Düsseldorf vorbereitet hatten. Von Beginn an ergriffen die Spieler die Initiative und kamen somit auch gut in die Partie. Kaum in der Großstadt und im Hotel angekommen, zeigten die Mannen, dass sie wenig Respekt vor großen Namen hatten und eilten auch schon kombinationssicher in die Altstadt. Nach einem gemeinsamen Essen setzten die Mittelhessen zielsicher einen Fuß nach dem anderen an die längste Theke der Welt. Nach anfänglicher Leichtigkeit wurde mit zunehmender Zeit der Kräfteverschleiß spürbar, aber es wurde gekämpft bis in die frühen Morgenstunden.
Celik, Chabou und Mohr mussten aus privaten Gründen früher die Heimreise antreten, was für die Trainer aber kein großes Problem bedeutete. Nur Delegationsleiter Kristian "Egidius" Kühn überraschte den Rest der Truppe, indem er mitten im Gefecht um 6:00 morgens die Kommandobrücke verließ und von Bord ging bzw den nächsten Zug nach Gießen nahm. Nun war die Mannschaft gefragt. Schließlich waren alle der festen Meinung, dass die erste Nacht zwar keine Niederlage war, aber dennoch lediglich ein Unentschieden. Dies konnte man nicht auf sich sitzen lassen. Das Team beorderte per Handy Heinz Stehle in das Aufgebot nach Düsseldorf, um den Ausfall von Kühn zu kompensieren. 5 Stunden später war der Kämpfer in Begleitung von VfB Freund Alex Schmandt auch schon mitten drin statt nur dabei. Beide übernahmen sofort Verantwortung und gingen mit vereinten Kräften mit in die zweite Halbzeit. Nun zogen alle Mittelhessen an einem Strang wenn auch in verschiedene Richtungen. Die Nacht wurde zum Tag gemacht.
Am nächsten Morgen um 11:00 Uhr ging es dann schweigend, demütig und nach innen gekehrt zum Bahnhof, um die dreistündige Zugfahrt besonnen dafür zu nutzen, mit seinem Selbst ins Reine zu kommen. Am Gießener Bahnhof hatte man das Gefüh, dass jeder einzelne während der Heimreise seine Mitte fand. Jeder war wieder eins mit sich und der Welt, und hatte nur noch einen einzigen Wunsch: Sich schnell nach Hause zu begeben - in den Tempel der einsamen Seligkeit - um sich auf seiner Matratze ................... einer endlos langen Meditation hinzugeben........................
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