Geschrieben von: Dawa | Sonntag, 29. August 2010 |
VfB verliert in Oberliederbach - Spottka und Kilian unterirdisch - Solak und Ott lassen klarste Chancen liegen
Total enttäuschend zeigte sich die Mannschaft des VfB 1900 Gießen in Oberliederbach. Nicht die Spur vom Biebrichspiel war wiederzuerkennen. Zwar hatten die Gießener durchaus auch die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen, zeigten sich aber im Abschluss viel zu harmlos für die Verbandsliga. Oberliederbach war ein ganz schwacher Gegner, gegen den man in dieser Verfassung schon gewinnen sollte wenn man den Anspruch der Gießener hat. Doch weder Solak, der einen Abwehrspieler für den bereits schon geschlagenen Torwart auf der Linie anschoss, noch Max Ott, der aus 6 Metern den Ball nicht im Gehäuse unterbrachte, schafften es, die Gießener in Führung zu bringen. Auch Samun mit einem Volley oder Maro mit einem Kopfball konnten nichts Zählbares für den Gast erzwingen. Dazu kam, dass der VfB ohne Außenspieler agierte, denn Spottka und der später ausgewechselte Kilian waren am heutigen Tag trotz überragendem Untergrund "unterirdisch". Und so kam es, wie es kommen musste. Der VfB spielte nach vorne und vernachlässigte dabei das Abwehrverhalten. Oberliederbach schaffte völlig überraschend das 1:0 in der 82. Minute und verwaltete ohne besonders großen Aufwand das Ergebnis bis zum Schluss.
Nichts gelernt aus der Vergangenheit hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Hassler, denn in Braunfels war es ein Spiegelbild der heutigen Niederlage. Somit treten sie weiterhin gnadenlos auf der Stelle.