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Aktuelles Interview aus dem "Gießener Anzeiger"
Donnerstag, 28. Juli 2011 |
(Aus dem Gießener Anzeiger vom 28-07-11)
Trainer der Fußball-Verbandsliga Mitte gewähren Blick hinter Kulissen der Vorbereitungsarbeit
28.07.2011 - GIESSENVon Jens Schmidt
Gleichermaßen gutgelaunt wie konzentriert bei der Sache: Ottmar Wagner (TSG Wieseck), Gino Parson (SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Matthias Hagner (VfB 1900 Gießen), die Trainer der heimischen Fußball-Verbandsligisten. Fotos: Möller
Gleichermaßen gutgelaunt wie konzentriert bei der Sache: Ottmar Wagner (TSG Wieseck), Gino Parson (SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Matthias Hagner (VfB 1900 Gießen), die Trainer der heimischen Fußball-Verbandsligisten. Fotos: Mölle
GIESSEN. Vor dem Start in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga Mitte am Freitag trafen sich die Trainer Ottmar Wagner (TSG Wieseck), Gino Parson (SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Matthias Hagner (VfB 1900 Gießen) zu einer äußerst lebhaften und illustren Gesprächsrunde in der Redaktion des Gießener Anzeiger. Neben der Einschätzung der Liga und der eigenen Mannschaft äußerte das Trio unisono den Wunsch nach mehr Zuschauern und bot interessante Einblicke hinter die Kulissen der Vorbereitungsarbeit.
Kann man die drei Vereine einfach in eine Schublade stecken und behaupten: Der VfB will oben mitspielen, Wieseck den Status quo halten und Watzenborn als Liganeuling die Klasse halten?
Ottmar Wagner: „Man muss erst einmal die Bandbreite kennen, was in Wieseck überhaupt gelaufen ist. Wir hatten einen Kader von 27 Spielern für die letzte Runde. Von diesen 27 sind faktisch nur noch zwei übrig geblieben. Von den Aufwandsentschädigungen her sind wir am Ende der Fahnenstange. Dann einen adäquaten Kader zusammenzustellen, ist sehr schwer - mit dem Wissen, dass letztes Jahr bei der TSG Wieseck einiges schief gelaufen ist, was ja auch die Spieler wussten, denn die unterhalten sich ja auch untereinander. Mittlerweile bin ich etwas zuversichtlicher, weil wir noch den einen oder anderen Spieler an Land ziehen konnten. Wir haben eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, die ich so noch nicht hatte. Der Jüngste ist 18, der Älteste 36.
Funktioniert dieses Gefüge denn?
Wagner: „Es funktioniert sehr gut, aber das Problem ist, das einige Spieler erst kurzfristig hinzugestoßen sind. Wir brauchen Zeit, um uns einzuspielen. In den letzten Trainingseinheiten lief es aber immer besser, die Truppe funktioniert auch im zwischenmenschlichen Bereich. Ich denke mal, das gibt für Wieseck eine sehr spannende Runde. Ich weiß wirklich nicht, wo der Weg hingeht.“
Matthias Hagner: „Der VfB 1900 Gießen war letzte Saison Zweiter. Ich denke nicht, dass sich die Mannschaft nun verschlechtert hat. Von der Zusammenstellung her wollen wir oben mitspielen. Es gibt von Vereinsseite her kein Muss. Wir machen uns diesen Druck nicht - da ist der VfB ja auch ein gebranntes Kind. Wir müssen nicht, sondern wollen etwas aufbauen. Wir wollen nicht von heute auf morgen in die Hessenliga und dann in zwei Jahren in die Regionalliga. Der VfB ist ein Verein, der große Möglichkeiten hat, bei dem aber auch viel Arbeit ansteht. Die zweite Mannschaft spielt in der B-Klasse, die Jugend hinkt der in Wieseck deutlich hinterher. Das sind alles Sachen, die zusammenwachsen sollen. Es soll etwas Nachhaltiges aufgebaut werden. Stefan Hassler hat hier in den letzten Jahren richtig gute Arbeit geleistet, darauf wollen wir aufbauen. Einen Topfavoriten gibt es meiner Meinung nach nicht, es sind sechs bis sieben Mannschaften, die aufsteigen können, teilweise auch wollen und das offensiv formulieren.“
Gino Parson: „Für uns gilt es natürlich, so früh wie möglich mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Ich glaube, dass wir sogar eine Mannschaft haben, die auf Platz zehn landen kann. Wenn sie sich während der Runde noch besser findet, was sie in der Vorbereitung eigentlich schon ganz gut gemacht hat. Das hängt natürlich davon ab, wie es verletzungsbedingt aussieht oder wer generell anwesend ist oder nicht. David Klimek ist zum Beispiel nur die ersten sechs Wochen da, ein ganz wichtiger Mann für die Abwehr. Danach ist er studienbedingt in England und fällt bis zum Winter aus. Aber insgesamt haben wir schon eine ganz gute Mannschaft. Wir können durchaus in der Runde für die eine oder andere Überraschung sorgen.“
Hagner: „Wir haben uns bewusst noch ein bis zwei Stellen offen gelassen. Ich habe einen 19er-Kader, ich teste nach wie vor Probespieler. Es kann also durchaus sein, dass ich im Laufe der Runde, wenn es passt, noch ein bis zwei Spieler holen werde. Ansonsten muss man in diesen Klassen improvisieren, da hatte ich ja nach dem Ende meiner Profikarriere eine ganz gute Lehrzeit in Wetzlar, als Spieler und auch in anderer Funktion. Was den Kader angeht, gab es eigentlich immer ganz klare Absprachen, wen ich behalten will, das hat auch im Großen und Ganzen geklappt.“
Gino Parson: „Bei uns liefen die Kaderplanungen relativ reibungslos. Ich muss natürlich sagen, dass wir ein wenig von Wieseck profitiert haben. Ich glaube, wenn es in Wieseck nicht so chaotisch gelaufen wäre, hätten wir diese Spieler nicht gekriegt. Weil das keine Spieler sind, die irgendwelche besonderen Wünsche haben, die wollen einfach nur kicken und wollen, dass es läuft. Das sind alles gute Jungs. Und ich glaube, das sind immer noch Wiesecker, auch wenn sie jetzt bei uns spielen. Schade, dass es für Wieseck so gelaufen ist, aber wir haben dadurch natürlich Glück gehabt. Dann haben wir noch Marco Semmler geholt, was ein bisschen schwieriger war, weil er eben, ich weiß es jetzt nicht, sagen wir mal 18 Jahre da in Birklar gespielt hat. Er ist ein emotionaler Typ, der sehr stark an seinen Verein gebunden ist, da musste ich eben ein bisschen öfter anrufen. Ich habe bereits im März angefangen, mit Spielern zu telefonieren. Dementsprechend waren wir auch schon recht früh fertig. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, wo es bei uns noch gefehlt hat. Vielleicht hatten wir mit dem Zeitpunkt auch Glück, aber wir haben alle Spieler bekommen, die wir angesprochen haben.“
Hagner: „Ich hatte bei der Zusammenstellung des Kaders völlig freie Hand. Ich bin davon überzeugt, dass die Spieler, die ich mir ausgesucht habe, Qualität haben. Der eine oder andere, wie beispielsweise Marco Vollhardt, der eine lange Verletztengeschichte hinter sich hat, wir noch etwas Zeit brauchen. Vollhardt galt ja mal vor sieben, acht Jahren als Riesentalent, war bei Bayern München im Internat und hat bei Eintracht Frankfurt in der Jugend gespielt. Er ist ein richtig guter Fußballer, wir müssen halt sehen, dass wir ihn körperlich fit kriegen. Ich bin von seinen Grundqualitäten überzeugt. Nicht nur mit Andreas Baufeldt habe ich einen Topmann für die Offensive, der seine Torjägerqualitäten schon überall unter Beweis gestellt hat. Ich mache mir keine großen Sorgen, wer bei uns die Tore schießen soll.“
Vielleicht Sie selbst?
Hagner: Auch wenn man mir das nicht abnimmt: Ich habe keine Spielgenehmigung, der Pass liegt bei mir zu Hause in der Schublade, meine Karriere ist beendet. Es ist vorbei, und dabei bleibt es auch.“
Wagner: „Also ich spiele auch nicht mehr.“
Parson: „Ich spiele noch, werde mich aber immer mehr rausnehmen. Letztes Jahr hatten wir keinen Ersatz-Zehner, der die Position spielen konnte, da habe ich Richy Zimmermann einfach umgepolt. In der Klasse ging das auch noch. Jetzt haben wir aber mit Andreas Klan einfach einen echten Zehner. Das ist ein Unterschied, ob du einen rechten Flügelspieler auf die Zehn stellst oder eben einfach einen Zehner hast.“
In dreieinhalb Wochen ist fast schon ein Drittel der Vorrunde absolviert. Kann man sich auf so etwas vorbereiten?
Hagner: „Grundsätzlich nimmt das jeder hin, der gerne Fußball spielt. Wir werden das Training im August etwas reduzieren, um im Spiel frisch zu bleiben. Wenn ich noch Spieler wäre, würde ich mich freuen, denn ich spiele ja lieber, als dass ich trainiere.“
Mit welchem Zuschauerzuspruch rechnen Sie?
Hagner: „Das wird vom Erfolg abhängen. Natürlich werden in den Sommermonaten mehr Zuschauer kommen, als wenn es nasskalt ist. Dass die Klassen Hessenliga, Verbandsliga und Gruppenliga alle mit Zuschauerproblemen zu kämpfen haben, ist ja nichts Neues. Da muss man sich mal Gedanken machen und auch den einen oder anderen neuen Weg einschlagen, um der Bundesliga aus dem Weg zu gehen, die Anstoßzeiten flexibler gestalten. Ich hoffe, dass alle heimischen Vereine so erfolgreich wie möglich sind, damit wir bei den Derbys viele Zuschauer haben. Aber da gibt es keinen Maßstab und keine Vorgaben.“
Parson: „Bei uns ist jetzt die Euphorie noch vorhanden. Wir hätten uns allerdings als ersten Gegner den VfB gewünscht, das wäre ein Knaller gewesen. Warum der Klassenleiter das nicht gemacht hat, wissen wir nicht - im Marburger Bereich ging es ja auch. Eigentlich schade, denn jetzt spielen wir erst im September gegeneinander, da kann das Wetter wieder schlecht werden und dementsprechend die Zuschauerzahl zurückgehen. Ich hoffe, dass viele neugierige Zuschauer kommen werden, aber es ist eben ganz schwer gegen die Bundesliga anzukommen.“
Wer gehört zu den Favoriten?
Hagner: „Braunfels will zum Beispiel aufsteigen und hat das auch klar formuliert. Unterliederbach will schon seit fünf Jahren, die werden dieses Jahr auch wieder wollen. Auch den Traditionsverein SV Wiesbaden, ein Aufsteiger, muss man im Auge haben. Auch Eddersheim, Biebrich, Würges und Marburg traue ich den Aufstieg zu. Aber den einen Topfavoriten gibt es eben nicht.“
Wagner: „Das sehe ich auch so. Aber wir schauen nicht nach oben. Umgekehrt ist es sicherlich genauso, dass es sieben oder acht Mannschaften gibt, die gegen den Abstieg spielen werden. Das wollen wir natürlich vermeiden. Wenn uns das gelingt, wäre das eine Riesensache.“
Welche Rolle spielt das Umfeld?
Wagner: „Ich bin damals gegangen, weil ich mit gewissen Personen Schwierigkeiten hatte. Wir lieben alle den Fußball, ich bin mit Leidenschaft Fußballer. Aber es ist meine Freizeit und in meiner Freizeit möchte ich mit Leuten zusammenarbeiten, die auf meiner Wellenlänge sind. Dass damals nicht der Fall, es wurde auch gelogen. Jetzt sind wieder die Leute dabei, mit denen ich vor fünf Jahren angefangen hatte. Wir wollen wieder Vertrauen herstellen, damit die Spieler an das Glauben können, was ihnen erzählt wird. Das natürlich ein Prozess, der erst wachsen muss. Ich bin da kein Insider, aber in der letzten Saison ist einiges kaputt gegangen.“
Ist dies eine Saison der Lernprozesse?
Hagner: „Für mich sind das alles Lehrjahre. Es ist ja nicht so, dass ich jetzt sofort ein guter Trainer bin, nur weil ich ein paar Jahre Profifußball gespielt habe. Ich bin lernwillig und lerne dazu. Ich freue mich auf die Aufgabe, habe keine Angst davor, es bereitet mir viel Spaß. Ich werde meine Fehler machen, aber da muss man dann eben draus lernen.“
Parson: „Wir werden öfter verlieren als in der letzten Saison. Daraus kann man nur lernen. Das ist für mich neu. Letztes Jahr war natürlich schon der Druck da, es wurde über den Aufstieg gesprochen. Dieses Jahr werden wir nicht aufsteigen. Wenn man aufsteigen muss, geht man immer als Favorit ins Spiel. Wenn man gegen den Abstieg spielt, kann man bei dem einen oder anderen Spiel unterschätzt werden.“
Hagner: „Stefan Hassler hat den VfB vor Jahren in einer äußerst schwierigen Situation übernommen und Top-Arbeit geleistet. Wir wollen dieses Selbstvertrauen mitnehmen. Ich hoffe, dass die Spieler die Relegationsrunde vergessen können. Wir wollen uns an diesem zweiten Platz messen lassen, aber ich verspüre da überhaupt keinen Druck. Ein Verein wie der VfB mit seiner Tradition muss natürlich perspektivisch die Hessenliga im Auge haben, genauso vernünftig ist dann aber auch, sich kein Limit oder einen festen Zeitplan zu setzen. Das muss insgesamt zusammenwachsen.“
Was erwarten Sie vom Auftakt?
Hagner: „Wir freuen uns drauf. Absteiger Würges ist ein attraktiver Gegner, es ist noch nicht so lange her, dass der VfB zu Hause gegen Würges gespielt hat. Wir werden im Waldstadion spielen können, haben einen schönen Rahmen. Ich hoffe, dass das Wetter passt und auch ein paar Zuschauer kommen. Wann wir gegen wen spielen, ist für uns keine Ermessensgrundlage.“
Parson: „Wir haben ein brutales Auftaktprogramm, müssen uns aber auch nicht verstecken. Wir haben eine ordentliche Mannschaft und wenn wir unseren Rhythmus finden, dann wird es auch für den Gegner sehr schwer werden, gegen uns zu gewinnen. Aber bei den Gegnern, die wir in den ersten vier Spielen haben, kann es auch durchaus sein, dass wir da mal nichts holen. Ob alle Neuzugänge in der Anfangself stehen werden, weiß ich noch nicht. Wir sind ausgeglichen besetzt, auf vielen Positionen doppelt. Einige Spieler können auch auf mehreren Positionen eingesetzt werden.“
Wagner: „Ich schaue nicht auf die ersten sechs Spiele und überlege mir jetzt, wie viele Punkte wir dann haben müssen. Wir müssen uns wirklich von Spiel zu Spiel konzentrieren, damit wir den Anschluss nicht verlieren. Wir müssen uns von Woche zu Woche weiterentwickeln. Wir werden zunächst aus der Reaktion kommen und müssen in der Abwehr gut arbeiten, dann warten, bis die Konterchance kommt.“
GIESSEN. Vor dem Start in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga Mitte am Freitag trafen sich die Trainer Ottmar Wagner (TSG Wieseck), Gino Parson (SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Matthias Hagner (VfB 1900 Gießen) zu einer äußerst lebhaften und illustren Gesprächsrunde in der Redaktion des Gießener Anzeiger. Neben der Einschätzung der Liga und der eigenen Mannschaft äußerte das Trio unisono den Wunsch nach mehr Zuschauern und bot interessante Einblicke hinter die Kulissen der Vorbereitungsarbeit.
Kann man die drei Vereine einfach in eine Schublade stecken und behaupten: Der VfB will oben mitspielen, Wieseck den Status quo halten und Watzenborn als Liganeuling die Klasse halten?
Ottmar Wagner: „Man muss erst einmal die Bandbreite kennen, was in Wieseck überhaupt gelaufen ist. Wir hatten einen Kader von 27 Spielern für die letzte Runde. Von diesen 27 sind faktisch nur noch zwei übrig geblieben. Von den Aufwandsentschädigungen her sind wir am Ende der Fahnenstange. Dann einen adäquaten Kader zusammenzustellen, ist sehr schwer - mit dem Wissen, dass letztes Jahr bei der TSG Wieseck einiges schief gelaufen ist, was ja auch die Spieler wussten, denn die unterhalten sich ja auch untereinander. Mittlerweile bin ich etwas zuversichtlicher, weil wir noch den einen oder anderen Spieler an Land ziehen konnten. Wir haben eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, die ich so noch nicht hatte. Der Jüngste ist 18, der Älteste 36.
Funktioniert dieses Gefüge denn?
Wagner: „Es funktioniert sehr gut, aber das Problem ist, das einige Spieler erst kurzfristig hinzugestoßen sind. Wir brauchen Zeit, um uns einzuspielen. In den letzten Trainingseinheiten lief es aber immer besser, die Truppe funktioniert auch im zwischenmenschlichen Bereich. Ich denke mal, das gibt für Wieseck eine sehr spannende Runde. Ich weiß wirklich nicht, wo der Weg hingeht.“
Matthias Hagner: „Der VfB 1900 Gießen war letzte Saison Zweiter. Ich denke nicht, dass sich die Mannschaft nun verschlechtert hat. Von der Zusammenstellung her wollen wir oben mitspielen. Es gibt von Vereinsseite her kein Muss. Wir machen uns diesen Druck nicht - da ist der VfB ja auch ein gebranntes Kind. Wir müssen nicht, sondern wollen etwas aufbauen. Wir wollen nicht von heute auf morgen in die Hessenliga und dann in zwei Jahren in die Regionalliga. Der VfB ist ein Verein, der große Möglichkeiten hat, bei dem aber auch viel Arbeit ansteht. Die zweite Mannschaft spielt in der B-Klasse, die Jugend hinkt der in Wieseck deutlich hinterher. Das sind alles Sachen, die zusammenwachsen sollen. Es soll etwas Nachhaltiges aufgebaut werden. Stefan Hassler hat hier in den letzten Jahren richtig gute Arbeit geleistet, darauf wollen wir aufbauen. Einen Topfavoriten gibt es meiner Meinung nach nicht, es sind sechs bis sieben Mannschaften, die aufsteigen können, teilweise auch wollen und das offensiv formulieren.“
Gino Parson: „Für uns gilt es natürlich, so früh wie möglich mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Ich glaube, dass wir sogar eine Mannschaft haben, die auf Platz zehn landen kann. Wenn sie sich während der Runde noch besser findet, was sie in der Vorbereitung eigentlich schon ganz gut gemacht hat. Das hängt natürlich davon ab, wie es verletzungsbedingt aussieht oder wer generell anwesend ist oder nicht. David Klimek ist zum Beispiel nur die ersten sechs Wochen da, ein ganz wichtiger Mann für die Abwehr. Danach ist er studienbedingt in England und fällt bis zum Winter aus. Aber insgesamt haben wir schon eine ganz gute Mannschaft. Wir können durchaus in der Runde für die eine oder andere Überraschung sorgen.“
Die Vorbereitung verlief recht unterschiedlich, der VfB nahm an einigen Turnieren teil, Wieseck hingegen nicht.
Hagner: „Die beiden Turniere, die wir gespielt haben, haben mir nicht so gut ins Programm gepasst, waren aber schon vor meinem Amtsantritt ausgemacht. In Beltershausen waren wir Titelverteidiger, da fährt man selbstverständlich aus Anstand wieder hin. Bauerbach war auch schon vorher ausgemacht. Die Anstoßzeiten, 17.30 Uhr, da waren 80 Prozent meiner Spieler noch berufstätig, da kann ich auch von keinem erwarten, dass er sich für solche Spiele Urlaub nimmt. Wir sind mit elf Spielern nach Bauerbach gefahren. Wir mussten da viel improvisieren, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Ich bin bewusst etwas später in die Vorbereitung eingestiegen, weil die Jungs ja noch Relegation gespielt hatten. Wir hatten jetzt eine relativ kurze Vorbereitungszeit, die Spielwoche wird natürlich noch mal intensiv, auch danach wollen wir mit intensivem Training dranbleiben. Auch wenn das im August mit den ganzen englischen Wochen schwierig wird.“ Wagner: „Mangels Masse fand bei uns nicht viel statt. Am Anfang sah es ja ganz schlecht aus, die Leute kamen ja erst nach und nach. Deswegen mussten wir das Turnier in Watzenborn absagen. In Großen-Buseck hätte ich gerne teilgenommen, aber ich hatte einen 18er-Kader, von dem nur neun Spieler an diesem Termin Zeit gehabt hätten. Zwei von diesen neun waren Torleute. Da ja auch die komplette zweite Mannschaft in Wieseck zusammengebrochen war, wussten wir zu diesem Zeitpunkt auch noch überhaupt nicht, ob wir eine zweite Mannschaft stellen können. Das sieht jetzt wieder besser aus. Ich möchte nicht, dass man auf so ein Turnier fährt und sieben, acht Stück eingeschenkt bekommt. Denn dann haben die anderen Mannschaften bei dem Turnier auch keine Lust mehr. Deswegen mussten wir dieses Turnier leider kurzfristig absagen. Wir haben noch versucht, die A-Jugend dort zu aktivieren, die wäre auch dazu bereit gewesen, aber das wollte Großen-Buseck nicht. Wenn man zwei Tage vorher absagt, ist das natürlich bitter. Das hat mir auch leidgetan. Aber es ging nicht anders.“
Wie schwer war es, in Wieseck ein Team zusammenzustellen?
Wagner: Ich habe mit Leuten telefoniert, die kenne ich gar nicht. Die standen auf meiner Liste drauf, die kamen aber auch nie. Das ist anscheinend so eine Art Zeitgeist, gerade von jungen Leuten, geworden. Wenn sie irgendwo anders hingehen, können sie doch anrufen und sagen ‚Nein, ich habe vielleicht ein besseres Angebot‘ oder ‚Nein, ich mache das nicht‘. Aber sich gar nicht zu melden, damit komme ich ganz schlecht klar. Aber das ist mittlerweile gang und gäbe. Es gab Phasen, wo ich dachte: Was mache ich hier eigentlich? Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte. Ich hatte ja auch ein Gespräch mit dem VfB 1900 Gießen, war eigentlich sicher, dass ich dahin gehe, habe dann aber aus unterschiedlichen Gründen doch abgesagt. Vorher hatte ich dem Wiesecker Abteilungsleiter gesagt: Wenn ich beim VfB 1900 Gießen absage, komme ich wieder nach Wieseck. Ich musste zu meinem Wort stehen, hätte aber nicht gedacht, dass es so schwierig werden würde. Ohne die Jugendabteilung der TSG wäre das ganze Ding zusammengebrochen.“
Sind bei der Zusammenstellung der Kader Wünsche offengeblieben?Hagner: „Die beiden Turniere, die wir gespielt haben, haben mir nicht so gut ins Programm gepasst, waren aber schon vor meinem Amtsantritt ausgemacht. In Beltershausen waren wir Titelverteidiger, da fährt man selbstverständlich aus Anstand wieder hin. Bauerbach war auch schon vorher ausgemacht. Die Anstoßzeiten, 17.30 Uhr, da waren 80 Prozent meiner Spieler noch berufstätig, da kann ich auch von keinem erwarten, dass er sich für solche Spiele Urlaub nimmt. Wir sind mit elf Spielern nach Bauerbach gefahren. Wir mussten da viel improvisieren, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Ich bin bewusst etwas später in die Vorbereitung eingestiegen, weil die Jungs ja noch Relegation gespielt hatten. Wir hatten jetzt eine relativ kurze Vorbereitungszeit, die Spielwoche wird natürlich noch mal intensiv, auch danach wollen wir mit intensivem Training dranbleiben. Auch wenn das im August mit den ganzen englischen Wochen schwierig wird.“ Wagner: „Mangels Masse fand bei uns nicht viel statt. Am Anfang sah es ja ganz schlecht aus, die Leute kamen ja erst nach und nach. Deswegen mussten wir das Turnier in Watzenborn absagen. In Großen-Buseck hätte ich gerne teilgenommen, aber ich hatte einen 18er-Kader, von dem nur neun Spieler an diesem Termin Zeit gehabt hätten. Zwei von diesen neun waren Torleute. Da ja auch die komplette zweite Mannschaft in Wieseck zusammengebrochen war, wussten wir zu diesem Zeitpunkt auch noch überhaupt nicht, ob wir eine zweite Mannschaft stellen können. Das sieht jetzt wieder besser aus. Ich möchte nicht, dass man auf so ein Turnier fährt und sieben, acht Stück eingeschenkt bekommt. Denn dann haben die anderen Mannschaften bei dem Turnier auch keine Lust mehr. Deswegen mussten wir dieses Turnier leider kurzfristig absagen. Wir haben noch versucht, die A-Jugend dort zu aktivieren, die wäre auch dazu bereit gewesen, aber das wollte Großen-Buseck nicht. Wenn man zwei Tage vorher absagt, ist das natürlich bitter. Das hat mir auch leidgetan. Aber es ging nicht anders.“
Wie schwer war es, in Wieseck ein Team zusammenzustellen?
Wagner: Ich habe mit Leuten telefoniert, die kenne ich gar nicht. Die standen auf meiner Liste drauf, die kamen aber auch nie. Das ist anscheinend so eine Art Zeitgeist, gerade von jungen Leuten, geworden. Wenn sie irgendwo anders hingehen, können sie doch anrufen und sagen ‚Nein, ich habe vielleicht ein besseres Angebot‘ oder ‚Nein, ich mache das nicht‘. Aber sich gar nicht zu melden, damit komme ich ganz schlecht klar. Aber das ist mittlerweile gang und gäbe. Es gab Phasen, wo ich dachte: Was mache ich hier eigentlich? Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte. Ich hatte ja auch ein Gespräch mit dem VfB 1900 Gießen, war eigentlich sicher, dass ich dahin gehe, habe dann aber aus unterschiedlichen Gründen doch abgesagt. Vorher hatte ich dem Wiesecker Abteilungsleiter gesagt: Wenn ich beim VfB 1900 Gießen absage, komme ich wieder nach Wieseck. Ich musste zu meinem Wort stehen, hätte aber nicht gedacht, dass es so schwierig werden würde. Ohne die Jugendabteilung der TSG wäre das ganze Ding zusammengebrochen.“
Hagner: „Wir haben uns bewusst noch ein bis zwei Stellen offen gelassen. Ich habe einen 19er-Kader, ich teste nach wie vor Probespieler. Es kann also durchaus sein, dass ich im Laufe der Runde, wenn es passt, noch ein bis zwei Spieler holen werde. Ansonsten muss man in diesen Klassen improvisieren, da hatte ich ja nach dem Ende meiner Profikarriere eine ganz gute Lehrzeit in Wetzlar, als Spieler und auch in anderer Funktion. Was den Kader angeht, gab es eigentlich immer ganz klare Absprachen, wen ich behalten will, das hat auch im Großen und Ganzen geklappt.“
Gino Parson: „Bei uns liefen die Kaderplanungen relativ reibungslos. Ich muss natürlich sagen, dass wir ein wenig von Wieseck profitiert haben. Ich glaube, wenn es in Wieseck nicht so chaotisch gelaufen wäre, hätten wir diese Spieler nicht gekriegt. Weil das keine Spieler sind, die irgendwelche besonderen Wünsche haben, die wollen einfach nur kicken und wollen, dass es läuft. Das sind alles gute Jungs. Und ich glaube, das sind immer noch Wiesecker, auch wenn sie jetzt bei uns spielen. Schade, dass es für Wieseck so gelaufen ist, aber wir haben dadurch natürlich Glück gehabt. Dann haben wir noch Marco Semmler geholt, was ein bisschen schwieriger war, weil er eben, ich weiß es jetzt nicht, sagen wir mal 18 Jahre da in Birklar gespielt hat. Er ist ein emotionaler Typ, der sehr stark an seinen Verein gebunden ist, da musste ich eben ein bisschen öfter anrufen. Ich habe bereits im März angefangen, mit Spielern zu telefonieren. Dementsprechend waren wir auch schon recht früh fertig. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, wo es bei uns noch gefehlt hat. Vielleicht hatten wir mit dem Zeitpunkt auch Glück, aber wir haben alle Spieler bekommen, die wir angesprochen haben.“
Hagner: „Ich hatte bei der Zusammenstellung des Kaders völlig freie Hand. Ich bin davon überzeugt, dass die Spieler, die ich mir ausgesucht habe, Qualität haben. Der eine oder andere, wie beispielsweise Marco Vollhardt, der eine lange Verletztengeschichte hinter sich hat, wir noch etwas Zeit brauchen. Vollhardt galt ja mal vor sieben, acht Jahren als Riesentalent, war bei Bayern München im Internat und hat bei Eintracht Frankfurt in der Jugend gespielt. Er ist ein richtig guter Fußballer, wir müssen halt sehen, dass wir ihn körperlich fit kriegen. Ich bin von seinen Grundqualitäten überzeugt. Nicht nur mit Andreas Baufeldt habe ich einen Topmann für die Offensive, der seine Torjägerqualitäten schon überall unter Beweis gestellt hat. Ich mache mir keine großen Sorgen, wer bei uns die Tore schießen soll.“
Vielleicht Sie selbst?
Hagner: Auch wenn man mir das nicht abnimmt: Ich habe keine Spielgenehmigung, der Pass liegt bei mir zu Hause in der Schublade, meine Karriere ist beendet. Es ist vorbei, und dabei bleibt es auch.“
Wagner: „Also ich spiele auch nicht mehr.“
Parson: „Ich spiele noch, werde mich aber immer mehr rausnehmen. Letztes Jahr hatten wir keinen Ersatz-Zehner, der die Position spielen konnte, da habe ich Richy Zimmermann einfach umgepolt. In der Klasse ging das auch noch. Jetzt haben wir aber mit Andreas Klan einfach einen echten Zehner. Das ist ein Unterschied, ob du einen rechten Flügelspieler auf die Zehn stellst oder eben einfach einen Zehner hast.“
In dreieinhalb Wochen ist fast schon ein Drittel der Vorrunde absolviert. Kann man sich auf so etwas vorbereiten?
Hagner: „Grundsätzlich nimmt das jeder hin, der gerne Fußball spielt. Wir werden das Training im August etwas reduzieren, um im Spiel frisch zu bleiben. Wenn ich noch Spieler wäre, würde ich mich freuen, denn ich spiele ja lieber, als dass ich trainiere.“
Mit welchem Zuschauerzuspruch rechnen Sie?
Hagner: „Das wird vom Erfolg abhängen. Natürlich werden in den Sommermonaten mehr Zuschauer kommen, als wenn es nasskalt ist. Dass die Klassen Hessenliga, Verbandsliga und Gruppenliga alle mit Zuschauerproblemen zu kämpfen haben, ist ja nichts Neues. Da muss man sich mal Gedanken machen und auch den einen oder anderen neuen Weg einschlagen, um der Bundesliga aus dem Weg zu gehen, die Anstoßzeiten flexibler gestalten. Ich hoffe, dass alle heimischen Vereine so erfolgreich wie möglich sind, damit wir bei den Derbys viele Zuschauer haben. Aber da gibt es keinen Maßstab und keine Vorgaben.“
Parson: „Bei uns ist jetzt die Euphorie noch vorhanden. Wir hätten uns allerdings als ersten Gegner den VfB gewünscht, das wäre ein Knaller gewesen. Warum der Klassenleiter das nicht gemacht hat, wissen wir nicht - im Marburger Bereich ging es ja auch. Eigentlich schade, denn jetzt spielen wir erst im September gegeneinander, da kann das Wetter wieder schlecht werden und dementsprechend die Zuschauerzahl zurückgehen. Ich hoffe, dass viele neugierige Zuschauer kommen werden, aber es ist eben ganz schwer gegen die Bundesliga anzukommen.“
Wer gehört zu den Favoriten?
Hagner: „Braunfels will zum Beispiel aufsteigen und hat das auch klar formuliert. Unterliederbach will schon seit fünf Jahren, die werden dieses Jahr auch wieder wollen. Auch den Traditionsverein SV Wiesbaden, ein Aufsteiger, muss man im Auge haben. Auch Eddersheim, Biebrich, Würges und Marburg traue ich den Aufstieg zu. Aber den einen Topfavoriten gibt es eben nicht.“
Wagner: „Das sehe ich auch so. Aber wir schauen nicht nach oben. Umgekehrt ist es sicherlich genauso, dass es sieben oder acht Mannschaften gibt, die gegen den Abstieg spielen werden. Das wollen wir natürlich vermeiden. Wenn uns das gelingt, wäre das eine Riesensache.“
Welche Rolle spielt das Umfeld?
Wagner: „Ich bin damals gegangen, weil ich mit gewissen Personen Schwierigkeiten hatte. Wir lieben alle den Fußball, ich bin mit Leidenschaft Fußballer. Aber es ist meine Freizeit und in meiner Freizeit möchte ich mit Leuten zusammenarbeiten, die auf meiner Wellenlänge sind. Dass damals nicht der Fall, es wurde auch gelogen. Jetzt sind wieder die Leute dabei, mit denen ich vor fünf Jahren angefangen hatte. Wir wollen wieder Vertrauen herstellen, damit die Spieler an das Glauben können, was ihnen erzählt wird. Das natürlich ein Prozess, der erst wachsen muss. Ich bin da kein Insider, aber in der letzten Saison ist einiges kaputt gegangen.“
Ist dies eine Saison der Lernprozesse?
Hagner: „Für mich sind das alles Lehrjahre. Es ist ja nicht so, dass ich jetzt sofort ein guter Trainer bin, nur weil ich ein paar Jahre Profifußball gespielt habe. Ich bin lernwillig und lerne dazu. Ich freue mich auf die Aufgabe, habe keine Angst davor, es bereitet mir viel Spaß. Ich werde meine Fehler machen, aber da muss man dann eben draus lernen.“
Parson: „Wir werden öfter verlieren als in der letzten Saison. Daraus kann man nur lernen. Das ist für mich neu. Letztes Jahr war natürlich schon der Druck da, es wurde über den Aufstieg gesprochen. Dieses Jahr werden wir nicht aufsteigen. Wenn man aufsteigen muss, geht man immer als Favorit ins Spiel. Wenn man gegen den Abstieg spielt, kann man bei dem einen oder anderen Spiel unterschätzt werden.“
Hagner: „Stefan Hassler hat den VfB vor Jahren in einer äußerst schwierigen Situation übernommen und Top-Arbeit geleistet. Wir wollen dieses Selbstvertrauen mitnehmen. Ich hoffe, dass die Spieler die Relegationsrunde vergessen können. Wir wollen uns an diesem zweiten Platz messen lassen, aber ich verspüre da überhaupt keinen Druck. Ein Verein wie der VfB mit seiner Tradition muss natürlich perspektivisch die Hessenliga im Auge haben, genauso vernünftig ist dann aber auch, sich kein Limit oder einen festen Zeitplan zu setzen. Das muss insgesamt zusammenwachsen.“
Was erwarten Sie vom Auftakt?
Hagner: „Wir freuen uns drauf. Absteiger Würges ist ein attraktiver Gegner, es ist noch nicht so lange her, dass der VfB zu Hause gegen Würges gespielt hat. Wir werden im Waldstadion spielen können, haben einen schönen Rahmen. Ich hoffe, dass das Wetter passt und auch ein paar Zuschauer kommen. Wann wir gegen wen spielen, ist für uns keine Ermessensgrundlage.“
Parson: „Wir haben ein brutales Auftaktprogramm, müssen uns aber auch nicht verstecken. Wir haben eine ordentliche Mannschaft und wenn wir unseren Rhythmus finden, dann wird es auch für den Gegner sehr schwer werden, gegen uns zu gewinnen. Aber bei den Gegnern, die wir in den ersten vier Spielen haben, kann es auch durchaus sein, dass wir da mal nichts holen. Ob alle Neuzugänge in der Anfangself stehen werden, weiß ich noch nicht. Wir sind ausgeglichen besetzt, auf vielen Positionen doppelt. Einige Spieler können auch auf mehreren Positionen eingesetzt werden.“
Wagner: „Ich schaue nicht auf die ersten sechs Spiele und überlege mir jetzt, wie viele Punkte wir dann haben müssen. Wir müssen uns wirklich von Spiel zu Spiel konzentrieren, damit wir den Anschluss nicht verlieren. Wir müssen uns von Woche zu Woche weiterentwickeln. Wir werden zunächst aus der Reaktion kommen und müssen in der Abwehr gut arbeiten, dann warten, bis die Konterchance kommt.“