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Pierre Chabou rettet den Sieg
Montag, 01. August 2011 |
(Aus der Gießener Allgemeinen)
Pierre Chabou rettet den Sieg
(ms) Es war zwar noch etwas Sand im Getriebe, doch der erste Auftritt des VfB 1900 Gießen in der neuen Saison der Verbandsliga Mitte machte Lust auf mehr. Vor rund 250 Zuschauern kam die Elf von Trainer Matthias Hagner, der damit einen Einstand nach Maß feierte, am Samstag zu einem verdienten 2:1-Sieg gegen den RSV Würges.
Allerdings verlangte der VfB 1900 seinen Anhängern einiges ab, denn man verpasste es, den Sack frühzeitig zuzumachen. Und am Ende war es Spielführer Pierre Chabou zu verdanken, dass man feiern durfte. Denn der verhinderte mit vollem Körpereinsatz in der Schlussminute das mögliche 2:2, als er sich in einen Schuss des kurz zuvor eingewechselten Mohammad Ali Abbas warf.
Bezahlen musste Chabou den tollen Einsatz mit heftigem Nasenbluten. Während seine Mitspieler auf dem Feld feierten, trat der Kapitän zunächst einmal den Weg in die Kabine an. »Das war ein absolut verdienter Sieg«, freute sich »Chef« Matthias Hagner, der vor allem sehr zufrieden war mit der Antwort seiner Elf nach dem Rückstand: »Kompliment an meine Mannschaft, wie sie nach dem 0:1 reagiert hat.«
Bei bescheidenem Wetter machte der VfB 1900 von Beginn an deutlich, wer der Herr im Hause ist. Vor allem im Spiel nach vorne zeigten sich die Platzherren sehr flexibel, es wurde mächtig rotiert, so dass die RSV-Abwehr von einer Verlegenheit in die nächste stürzte. Nach neun Minuten jubelte der Anhang der Gastgeber, denn Maykel Samun hatte getroffen. Allerdings hatte der Unparteiische eine Abseitsposition ausgemacht, so dass der Treffer nicht zählte. Der Hessenliga-Absteiger kam nach zwölf Minuten erstmals gefährlich vor das Tor der Gießener - und dann klingelte es schon. Nach einer Ecke drückte Mike Baier das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Doch der VfB 1900 ließ sich nicht entmutigen, machte weiter Druck. Allerdings musste man durchaus die Luft anhalten, wenn der RSV im Vorwärtsgang war, denn die Abstimmung beim VfB 1900 in der Defensive war zunächst alles andere als gut. Das lag auch daran, dass Pierre Chabou zunächst links spielte, während Marcus Gaubatz und Kai Ranke die Innenverteidigung bildeten, während Maximilian Ott rechts verteidigte. Doch die Bad Camberger konnten diese Schwächen nicht nutzen, ebenso die Gastgeber, die eine Reihe von besten Chancen ausließen, ehe kurz vor der Pause doch das fällige 1:1 fiel. Maykel Samun war zunächst an RSV-Schlussmann Hisenay gescheitert, den abprallenden Ball verwertete Marcus Gaubatz zum Ausgleich.
In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich dann mehr und mehr ein Spiel auf ein Tor. Zudem machte sich die Umstellung in der Abwehr bemerkbar. Pierre Chabou rückte nach innen, Martin Wilk nach rechts, während Kai Ranke auf die »Sechs« wechselte. Der VfB 1900 machte so weiter Druck, belohnt wurde das nach 59 Minuten, als Andreas Baufeldt Martin Wilk bediente, der sich mit dem überfälligen 2:1 bedankte. In der Folgezeit ließen die Hausherren aber weitere Gelegenheiten aus, ein 4:1, 5:1 oder gar 6:1 wäre möglich gewesen. »Da haben wir vergessen, den Sack zuzumachen«, monierte Matthias Hagner. Und so musste dann am Schluss nochmals gezittert werden. Doch es sollte schließlich reichen - vor allem dank des tollen Engagements von Pierre Chabou.
VfB 1900 Gießen: Säglitz; Chabou, Ranke, Gaubatz, Ott, Hasan, Celik (ab 61. Mohr), Wilk, Schaffarz, Baufeldt (ab 75. Erben), Samun.
RSV Würges: Hisenay; Baum, Oezbakir, Baier, Szekely, Kühnel, El-Allali, Bauschke, Lederer, Kizarmis, Leopold (ab 81. Abbas).
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Klein (Marburg). - Zus.: 250. - Torfolge: 0:1 (12.) Baier, 1:1 (45.) Gaubatz, 2:1 (59.) Schaffarz. - Gelb: Ott.
Bezahlen musste Chabou den tollen Einsatz mit heftigem Nasenbluten. Während seine Mitspieler auf dem Feld feierten, trat der Kapitän zunächst einmal den Weg in die Kabine an. »Das war ein absolut verdienter Sieg«, freute sich »Chef« Matthias Hagner, der vor allem sehr zufrieden war mit der Antwort seiner Elf nach dem Rückstand: »Kompliment an meine Mannschaft, wie sie nach dem 0:1 reagiert hat.«
Bei bescheidenem Wetter machte der VfB 1900 von Beginn an deutlich, wer der Herr im Hause ist. Vor allem im Spiel nach vorne zeigten sich die Platzherren sehr flexibel, es wurde mächtig rotiert, so dass die RSV-Abwehr von einer Verlegenheit in die nächste stürzte. Nach neun Minuten jubelte der Anhang der Gastgeber, denn Maykel Samun hatte getroffen. Allerdings hatte der Unparteiische eine Abseitsposition ausgemacht, so dass der Treffer nicht zählte. Der Hessenliga-Absteiger kam nach zwölf Minuten erstmals gefährlich vor das Tor der Gießener - und dann klingelte es schon. Nach einer Ecke drückte Mike Baier das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Doch der VfB 1900 ließ sich nicht entmutigen, machte weiter Druck. Allerdings musste man durchaus die Luft anhalten, wenn der RSV im Vorwärtsgang war, denn die Abstimmung beim VfB 1900 in der Defensive war zunächst alles andere als gut. Das lag auch daran, dass Pierre Chabou zunächst links spielte, während Marcus Gaubatz und Kai Ranke die Innenverteidigung bildeten, während Maximilian Ott rechts verteidigte. Doch die Bad Camberger konnten diese Schwächen nicht nutzen, ebenso die Gastgeber, die eine Reihe von besten Chancen ausließen, ehe kurz vor der Pause doch das fällige 1:1 fiel. Maykel Samun war zunächst an RSV-Schlussmann Hisenay gescheitert, den abprallenden Ball verwertete Marcus Gaubatz zum Ausgleich.
In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich dann mehr und mehr ein Spiel auf ein Tor. Zudem machte sich die Umstellung in der Abwehr bemerkbar. Pierre Chabou rückte nach innen, Martin Wilk nach rechts, während Kai Ranke auf die »Sechs« wechselte. Der VfB 1900 machte so weiter Druck, belohnt wurde das nach 59 Minuten, als Andreas Baufeldt Martin Wilk bediente, der sich mit dem überfälligen 2:1 bedankte. In der Folgezeit ließen die Hausherren aber weitere Gelegenheiten aus, ein 4:1, 5:1 oder gar 6:1 wäre möglich gewesen. »Da haben wir vergessen, den Sack zuzumachen«, monierte Matthias Hagner. Und so musste dann am Schluss nochmals gezittert werden. Doch es sollte schließlich reichen - vor allem dank des tollen Engagements von Pierre Chabou.
VfB 1900 Gießen: Säglitz; Chabou, Ranke, Gaubatz, Ott, Hasan, Celik (ab 61. Mohr), Wilk, Schaffarz, Baufeldt (ab 75. Erben), Samun.
RSV Würges: Hisenay; Baum, Oezbakir, Baier, Szekely, Kühnel, El-Allali, Bauschke, Lederer, Kizarmis, Leopold (ab 81. Abbas).
Im Stenogramm: Schiedsrichter: Klein (Marburg). - Zus.: 250. - Torfolge: 0:1 (12.) Baier, 1:1 (45.) Gaubatz, 2:1 (59.) Schaffarz. - Gelb: Ott.