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FCE ringt Gießen mit 4:2 nieder
Mittwoch, 03. August 2011 |
Fußball-Verbandsliga Mitte: Drei Feldverweise und ein verschossener Elfmeter
FCE ringt Gießen mit 4:2 nieder
So sehen Sieger aus: Schon beim 3:1 durch Dennis Reitz (unten Mitte) war der Jubel der FCE-Kicker groß. Auf dem Foto fehlen nur Torwart Tihanyi und Tim Biesenthal. Foto: zhwDie erste Chance besaß Rene Eickhoff (7.), der einen freien Mitspieler übersah. In der 14. Minute schoss Arsenio den VfB-Keeper Säglitz an, von da prallte der Ball an den Pfosten. Eine Minute später gelangte Noltes Freistoß zu Eickhoff, dessen Schuss der Keeper um den Pfosten lenkte.
Pech hatte FCE-Torwart Alessandro Casella, als er sich bei einer Abwehraktion verletzte und ausschied. Für ihn kam Bastian Tihanyi. Der Reservekeeper versuchte dann in der 23. Minute vergeblich, einen Eckball der Gießener zu fangen – und es stand 0:1 durch Samun. Doch der Rückstand schockte die Gastgeber nicht. Im Gegenteil: Die Werth-Elf blieb weiter im Vorwärtsgang. Zum Leidwesen der Zuschauer pfiff Referee Eick mehrfach einen Vorteil der Ederbergländer ab.
Dann war der VfB-Keeper nach einem Nolte-Solo (23.) noch auf dem Posten. Doch eine Minute später war es so weit: Gießens Mohr hielt Dominik Karge im Strafraum fest; der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, den Dennis Reitz sicher verwandelte.
Bis zum Halbzeitpfiff blieb der FCE das gefährlichere Team: Reitz per Flugkopfball und Eickhoff verpassten knapp. Drei Minuten nach dem Wechsel tanzte Arsenio die Gästeabwehr aus und es stand 2:1. Das Spiel wurde offener. Besonders Nolte war von der Gießener Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Der FCE-Stürmer wurde nach einer Stunde von Ott gefoult, der für die Notbremse Rot sah.
Den fälligen Strafstoß von Reitz hielt Keeper Säglitz. Doch vier Minuten später machte Dennis Reitz das 3:1 mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“. Danach traf er noch den Pfosten (66.).
Gießen wehrte sich und kam durch de Kopfball von Gaubatz zum Anschluss. Erst in der Schlussminute traf der eingewechselte Dogan Citlak zum 4:2. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gießen nur noch neun Spieler auf dem Feld, da auch Keeper Säglitz Rot für eine Notbremse an Nolte gesehen hatte. „Ich glaube, wir haben attraktiven Fußball gesehen“, freute sich Werth nach dem Schlusspfiff. (zhw)