(nn). Dietmar Aßmann nimmt seine Schützlinge vom Fußball-Verbandsligisten SV Wiesbaden zumeist in Schutz und lobt den Teamgeist. Nach dem 0:4 beim VfB Gießen war das Verständnis des Coachs allerdings aufgebraucht. Zumindest, was den Beginn der zweiten Halbzeit betraf. Drei Tore binnen zehn Minuten kassierte das Team aus der Landeshauptstadt und ließ danach die Köpfe hängen: „Ein Aufbäumen war nicht zu spüren. Wir haben uns einfach ergeben. Das war schon bedenklich“, monierte Aßmann Einstellungs-Defizite und Harmlosigkeit im Angriff.
Nach dem vorhergehenden 0:2 gegen Unterliederbach scheint das zwischenzeitliche Hoch beendet. Der Daumen zeigt ganz klar nach unten. Was wohl auch damit zusammenhängt, dass im Mittelfeld der ballsichere Fabio Aires Silveira fehlt. In zwei Wochen soll der an Arm und Schulter lädierte Techniker wieder fit sein. Aßmann sehnt seine Rückkehr herbei. Doch die Personalsorgen wollen nicht enden. Neben Manuel Haber (Auslandsseminar) und Milan Koleda (gesundheitliche Gründe) droht auch Christopher Küster auszufallen. Er verdrehte sich in Gießen das Knie und hofft, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
SVW: Ries - Patrick Kürzer, Lubojanski, Küster (80. Adou), Ouffata - P. Massfeller, P. Reichardt, Kunz, Haybert Baghramian (55. D. Massfeller) - Kroj, Rebic (70. Zuka).