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Erst große Langweile, dann geht beim VfB die Post ab
Montag, 05. September 2011 |
(Aus dem "Gießener Anzeiger" 05/09/11)
Von Axel Mühlhausen
Klarer Heimsieg dank Leistungssteigerung nach der Pause - Samun mit neuntem Saisontor
GIESSEN. „Man darf nie zufrieden sein“, dämpfte VfB-Trainer Matthias Hagner nach dem klaren und souverän herausgespielten 4:0 (0:0)-Sieg gegen den SV Wiesbaden sofort womöglich aufkommende Euphorie. Hagners Aussage lässt vermuten, dass sich seine Schützlinge, die nach dem 5:0 in Marburg erneut deutlich gewannen, auf dem Erfolg nicht ausruhen dürfen.
Ausgeruht hatten sich die 22 Akteure dagegen in der ersten Halbzeit. Die 230 Zuschauer durften sich am strahlendem Sonnenschein ergötzen, nicht aber am Spiel. Es war ein typischer Sommerkick, in dem so fast gar nichts passierte. Lediglich in der Anfangsphase machte der Gastgeber einigen Wirbel und kam durch Ürkan Özen zu einem Pfostenschuss. Danach war dann lange Zeit gähnende Langeweile angesagt, weil vor den Toren absolute Sendepause herrschte. VfB-Übungsleiter Hagner allerdings befand schon zur Pause, dass seine Mannschaft „gut gespielt“ habe.
VfB 1900 Gießen - SV Wiesbaden 4:0
Vielleicht war diees Aussage ein kleiner Vorgriff auf das, was sich in der zweiten Halbzeit abspielte. Die Gastgeber kamen wie verwandelt auf das Rasenviereck zurück. Und das Resultat ließ nicht lange auf sich warten. Max Mohr zauberte ein Zuckerpässchen in die Gasse und Maykel Samun vollendete eiskalt zum 1:0 (47.). Keine zwei Minuten später war der Drops dann schon gelutscht. Mit einem Distanzschuss baute Markus Gaubatz die Führung aus. „Dieser Doppelschlag hat dem SV den Zahn gezogen“, erkannte Hagner. Fortan war von den Landeshauptstädtern nichts mehr zu sehen, bis auf eine Ecke kurz vor Toreschluss.
Einen kapitalen Abwehrfehler nutzte Robin Schaffarz zum dritten VfB-Treffer (57.). In der Folgezeit hatten die Unistädter noch etliche hochkarätige Möglichkeiten, zum Beispiel einen Pfostenschuss von Samun (70.). Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Neuzugang Stefan Agirman, der in der Schlussminute einen Freistoß aus 22 Metern wunderschön mit links über die Mauer ins Tor hob.
VfB 1900 Gießen: Mainusch; Ott, Chabou, Gaubatz, Wilk (85. Erben), Mohr (80. Atanasoski), Schaffarz, Hasan, Celik, Özen (80. Agirman), Samun.
SV Wiesbaden: Ries; Baghramian (55. D. Massfeller), Lubojanski, Küster (80. Adou), Zakaria, Kunz, P. Massfeller, Reichardt, Kroj, Kürzer, Rebic (70. Zuka).
Tore: 1:0 Samun (47.), 2:0 Gaubatz (49.), 3:0 Schaffarz (57.), 4:0 Agirman (90.). - Gelbe Karten: Ott/Reichardt. - Gelb-rote Karte: Reichardt (88., wegen wiederholtem Foulspiels). - Schiedsrichter: Höhl (Gedern). - Zuschauer: 230.
Von Axel Mühlhausen
Klarer Heimsieg dank Leistungssteigerung nach der Pause - Samun mit neuntem Saisontor
GIESSEN. „Man darf nie zufrieden sein“, dämpfte VfB-Trainer Matthias Hagner nach dem klaren und souverän herausgespielten 4:0 (0:0)-Sieg gegen den SV Wiesbaden sofort womöglich aufkommende Euphorie. Hagners Aussage lässt vermuten, dass sich seine Schützlinge, die nach dem 5:0 in Marburg erneut deutlich gewannen, auf dem Erfolg nicht ausruhen dürfen.
Ausgeruht hatten sich die 22 Akteure dagegen in der ersten Halbzeit. Die 230 Zuschauer durften sich am strahlendem Sonnenschein ergötzen, nicht aber am Spiel. Es war ein typischer Sommerkick, in dem so fast gar nichts passierte. Lediglich in der Anfangsphase machte der Gastgeber einigen Wirbel und kam durch Ürkan Özen zu einem Pfostenschuss. Danach war dann lange Zeit gähnende Langeweile angesagt, weil vor den Toren absolute Sendepause herrschte. VfB-Übungsleiter Hagner allerdings befand schon zur Pause, dass seine Mannschaft „gut gespielt“ habe.
VfB 1900 Gießen - SV Wiesbaden 4:0
Vielleicht war diees Aussage ein kleiner Vorgriff auf das, was sich in der zweiten Halbzeit abspielte. Die Gastgeber kamen wie verwandelt auf das Rasenviereck zurück. Und das Resultat ließ nicht lange auf sich warten. Max Mohr zauberte ein Zuckerpässchen in die Gasse und Maykel Samun vollendete eiskalt zum 1:0 (47.). Keine zwei Minuten später war der Drops dann schon gelutscht. Mit einem Distanzschuss baute Markus Gaubatz die Führung aus. „Dieser Doppelschlag hat dem SV den Zahn gezogen“, erkannte Hagner. Fortan war von den Landeshauptstädtern nichts mehr zu sehen, bis auf eine Ecke kurz vor Toreschluss.
Einen kapitalen Abwehrfehler nutzte Robin Schaffarz zum dritten VfB-Treffer (57.). In der Folgezeit hatten die Unistädter noch etliche hochkarätige Möglichkeiten, zum Beispiel einen Pfostenschuss von Samun (70.). Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Neuzugang Stefan Agirman, der in der Schlussminute einen Freistoß aus 22 Metern wunderschön mit links über die Mauer ins Tor hob.
VfB 1900 Gießen: Mainusch; Ott, Chabou, Gaubatz, Wilk (85. Erben), Mohr (80. Atanasoski), Schaffarz, Hasan, Celik, Özen (80. Agirman), Samun.
SV Wiesbaden: Ries; Baghramian (55. D. Massfeller), Lubojanski, Küster (80. Adou), Zakaria, Kunz, P. Massfeller, Reichardt, Kroj, Kürzer, Rebic (70. Zuka).
Tore: 1:0 Samun (47.), 2:0 Gaubatz (49.), 3:0 Schaffarz (57.), 4:0 Agirman (90.). - Gelbe Karten: Ott/Reichardt. - Gelb-rote Karte: Reichardt (88., wegen wiederholtem Foulspiels). - Schiedsrichter: Höhl (Gedern). - Zuschauer: 230.