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Baufeldt mit Traumtor
Dienstag, 20. September 2011 |
Aus dem Gießener Anzeiger 19/09/11
Von Axel Mühlhausen
VfB-Stürmer in Raul-Manier erfolgreich - Harmlose Wörsdorfer Gäste völlig überfordert
GIESSEN. Eine ziemlich einseitige Angelegenheit erlebten die 165 Zaungäste am Samstagnachmittag im Waldstadion. Der gastgebende VfB 1900 bezwang die TSG Wörsdorf mit 4:1 (3:1) und bestach dabei mit schönem und flüssigem Offensivfußball. Der Sieg hätte locker auch höher ausgehen können, vor allem in der zweiten Halbzeit vergaben die Gastgeber noch etliche hochkarätige Chancen.
Dies war schlussendlich auch das Haar in der Suppe, das Übungsleiter Matthias Hagner fand: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Uns hat die Souveränität gefehlt. Wir hätten noch mehr klare Aktionen herausspielen können und dann wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.“
Hagner zeigte taktische Finesse, denn im Spielverlauf änderte er in den zweiten 45 Minuten seine Taktik „um einfach mehrere Optionen zu testen“, und überraschte damit die Anhänger. Nach der Auswechselung von Markus Gaubatz rückte Maximilian Ott erstmalig in der Verbandsliga auf den Posten des Innenverteidigers, der eingewechselte Ürkan Özen wirbelte auf der linken Seite und Erkan Hasan spielte auf der „Sechs“. Das Verschiebespiel funktionierte und erweitert für die Zukunft den Handlungsspielraum von Hagner.
VfB 1900 Gießen - TSG Wörsdorf 4:1
Das Spiel begann wie gemalt für den Gastgeber. Nach 40 Sekunden bekam er einen Freistoß zugesprochen, Gaubatz bediente den bärenstarken Andreas Baufeldt und der zeigte Torjägerqualitäten, als er eiskalt abschloss. Die überforderten Gäste kamen dann in der 10. Minute zum überraschenden Ausgleich durch Aymen Charni, der einen Kopfball nach Ecke verwandelte. Hierbei sah Keeper Sven Mainusch nicht gut aus, denn er klebte auf der Linie, obwohl der Ball in den Fünfer segelte. Gießen kümmerte das Gegentor aber wenig und machte weiter Druck. Und dann fiel ein Tor, das nicht so häufig zu sehen ist. Max Mohr spielte einen Freistoß blitzschnell auf Baufeldt, der stand völlig frei vor dem Gästetorhüter und hob den Ball im Raul-Stil über ihn hinweg (17.). Mit einem Schuss aus 20 Metern, wobei der TSG-Torhüter nicht besonders gut aussah, baute Maykel Samun die Führung weiter aus (42.).
Kurz nach der Pause versenkte Samun dann noch einen Foulelfmeter (49.) und in der Folge vergeigten die Hausherren etliche Großchancen teilweise fahrlässig, so dass Wörsdorf noch glimpflich davonkam.
VfB 1900 Gießen: Mainusch; Ott, Chabou, Gaubatz (73. Atanasoski), Wilk, Schaffarz, Celik (46. Özen), Hasan, Mohr, Samun, Baufeldt (64. Agirman).
TSG Wörsdorf: Findeis; Pilica, Yildiz, Vogler, Bendriss, Dörnte (76. Leus), Charni (85. Chami), Sahin, Arslan, Haroun (46. Bingöl), Diehl.
Tore: 1:0 Baufeldt (1.), 1:1 Yildiz (10.), 2:1 Baufeldt (17.), 3:1 Samun (42.), 4:1 Samun (49./Foulelfmeter). - Gelbe Karten: Findeis, Haroun, Yildiz (alle TSG Wörsdorf). - Schiedsrichter: Zahorec (Kassel). - Zuschauer: 165.
VfB-Stürmer in Raul-Manier erfolgreich - Harmlose Wörsdorfer Gäste völlig überfordert
GIESSEN. Eine ziemlich einseitige Angelegenheit erlebten die 165 Zaungäste am Samstagnachmittag im Waldstadion. Der gastgebende VfB 1900 bezwang die TSG Wörsdorf mit 4:1 (3:1) und bestach dabei mit schönem und flüssigem Offensivfußball. Der Sieg hätte locker auch höher ausgehen können, vor allem in der zweiten Halbzeit vergaben die Gastgeber noch etliche hochkarätige Chancen.
Dies war schlussendlich auch das Haar in der Suppe, das Übungsleiter Matthias Hagner fand: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Uns hat die Souveränität gefehlt. Wir hätten noch mehr klare Aktionen herausspielen können und dann wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.“
Hagner zeigte taktische Finesse, denn im Spielverlauf änderte er in den zweiten 45 Minuten seine Taktik „um einfach mehrere Optionen zu testen“, und überraschte damit die Anhänger. Nach der Auswechselung von Markus Gaubatz rückte Maximilian Ott erstmalig in der Verbandsliga auf den Posten des Innenverteidigers, der eingewechselte Ürkan Özen wirbelte auf der linken Seite und Erkan Hasan spielte auf der „Sechs“. Das Verschiebespiel funktionierte und erweitert für die Zukunft den Handlungsspielraum von Hagner.
VfB 1900 Gießen - TSG Wörsdorf 4:1
Das Spiel begann wie gemalt für den Gastgeber. Nach 40 Sekunden bekam er einen Freistoß zugesprochen, Gaubatz bediente den bärenstarken Andreas Baufeldt und der zeigte Torjägerqualitäten, als er eiskalt abschloss. Die überforderten Gäste kamen dann in der 10. Minute zum überraschenden Ausgleich durch Aymen Charni, der einen Kopfball nach Ecke verwandelte. Hierbei sah Keeper Sven Mainusch nicht gut aus, denn er klebte auf der Linie, obwohl der Ball in den Fünfer segelte. Gießen kümmerte das Gegentor aber wenig und machte weiter Druck. Und dann fiel ein Tor, das nicht so häufig zu sehen ist. Max Mohr spielte einen Freistoß blitzschnell auf Baufeldt, der stand völlig frei vor dem Gästetorhüter und hob den Ball im Raul-Stil über ihn hinweg (17.). Mit einem Schuss aus 20 Metern, wobei der TSG-Torhüter nicht besonders gut aussah, baute Maykel Samun die Führung weiter aus (42.).
Kurz nach der Pause versenkte Samun dann noch einen Foulelfmeter (49.) und in der Folge vergeigten die Hausherren etliche Großchancen teilweise fahrlässig, so dass Wörsdorf noch glimpflich davonkam.
VfB 1900 Gießen: Mainusch; Ott, Chabou, Gaubatz (73. Atanasoski), Wilk, Schaffarz, Celik (46. Özen), Hasan, Mohr, Samun, Baufeldt (64. Agirman).
TSG Wörsdorf: Findeis; Pilica, Yildiz, Vogler, Bendriss, Dörnte (76. Leus), Charni (85. Chami), Sahin, Arslan, Haroun (46. Bingöl), Diehl.
Tore: 1:0 Baufeldt (1.), 1:1 Yildiz (10.), 2:1 Baufeldt (17.), 3:1 Samun (42.), 4:1 Samun (49./Foulelfmeter). - Gelbe Karten: Findeis, Haroun, Yildiz (alle TSG Wörsdorf). - Schiedsrichter: Zahorec (Kassel). - Zuschauer: 165.