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Kuboniks Team hält den Favoriten nicht auf
Montag, 17. Oktober 2011 |
Entnommen aus der WNZ
Verbandsliga Mitte: FSV Schröck - VfB 1900 Gießen 1:3 (0:2) / Marburger sind ohne Chance
Der VfB 1900 Gießen ist in der Fußball-Verbandsliga Mitte derzeit nicht aufzuhalten. Die Universitätsstädter siegten gestern im Schongang mit 3:1 (2:0) beim FSV Schröck und setzten ihren Vormarsch in Richtung Tabellenspitze fort. Sie blieben auch im elften Match in Folge ungeschlagen.
"Wir hatten die Sache über weite Strecken souverän im Griff. Besonders vor der Pause haben wir richtig gut gespielt", sagte Gästetrainer Matthias Hagner. Bezogen auf die großen Tormöglichkeiten durch Maykel Samun, der per Kopf die Querlatte traf (11.), durch Erkan Hasan, dessen Schuss Schröcks Jens Borawski auf der eigenen Torlinie entschärfte (18.), und durch Max Mohr (24.) hatte der 37-jährige Ex-Profi Recht. Zu ihren Toren kamen die personell gut besetzten Gießener aber mit der freundlichen Unterstützung des FSV Schröck. In der 27. Minute durfte Andreas Baufeldt ungestört von der Grundlinie flanken, Schröcks Ersatzkeeper Jonas Wagner zögerte und Maykel Samun köpfte zum 1:0 ein.
Wenig später bekam der FSV das Leder nicht aus der Gefahrenzone, und Max Mohr bedankte sich per Direktabnahme mit dem 2:0 (34.). Sechs Minuten vor dem Abpfiff beförderte schließlich Schröcks Hakan Keskin, neben Gießens Kai Ranke bester Akteur auf dem holprigen Rasen, den Ball unglücklich per Kopf zum 1:3-Endstand ins eigene Gehäuse. "Absolut ärgerlich. Wir haben der Klassemannschaft aus Gießen viel zu viel angeboten", traf FSV-Trainer Markus Kubonik den Nagel auf den Kopf.
Schotts Tor ist zu wenig
"Außerdem fehlte es uns an Durchschlagskraft", analysierte Kubonik. Gerade einmal eine einzige Torchance wiesen die Gastgeber vor der Pause auf, doch Manuel Schäfers Drehschuss parierte VfB-Keeper Florian Säglitz.
Der Favorit versuchte nach der Pause den Vorsprung zu verwalten. Schröck kam nun zu höheren Ballbesitzzeiten und griff auch früher an. Als Konsequenz daraus wurde die Partie ausgeglichener.
Sie kippte aber nicht mehr zugunsten der Platzherren, weil diese nach Tim Schotts verwandeltem Handelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (62.) einfach vorne zu wenig zu bieten hatten.
"Es wurde nicht wirklich gefährlich für uns, aber es fehlte in dieser Phase an Konzentration. Da müssen wir uns verbessern", fand Matthias Hagner den wunden Punkt inmitten der Erfolgsserie seines Teams. Ein paar Meter entfernt skandierten einige Gästefans aus voller Brust: "Gegen Gießen kann man mal verlieren." Dem wollte Markus Kubonik im Prinzip nicht widersprechen. Allerdings hatte er die 0:4-Pleite der Vorwoche beim bisherigen Punktelieferanten TSG Wieseck noch im Hinterkopf: "Das tat viel mehr weh als das heutige 1:3 gegen einen Titelanwärter."
Schröck: Wagner - Greb, Keskin, Eichler (46. Mandler), Loi - Schott, Borawski - Kilercioglu, Rettig (72. Rommelspacher), Wiesner (85. Kraus) - Schäfer.
Gießen: Säglitz - Wilk, Chabou, Gaubatz, Ott - Ranke - Hasan, Mohr (86. Celik), Özen (65. Schaffarz) - Baufeldt, Samun.
Schiedsrichter: Immig (Bad Sooden) - Zuschauer: 150 - Tore: 0:1 Samun (27.), 0:2 Mohr (34.), 1:2 Schott (62., Handelfmeter), 1:3 Keskin (84., Eigentor) - gelbe Karten: Ott, Baufeldt, Mohr (Gießen).
Verbandsliga Mitte: FSV Schröck - VfB 1900 Gießen 1:3 (0:2) / Marburger sind ohne Chance
Der VfB 1900 Gießen ist in der Fußball-Verbandsliga Mitte derzeit nicht aufzuhalten. Die Universitätsstädter siegten gestern im Schongang mit 3:1 (2:0) beim FSV Schröck und setzten ihren Vormarsch in Richtung Tabellenspitze fort. Sie blieben auch im elften Match in Folge ungeschlagen.
"Wir hatten die Sache über weite Strecken souverän im Griff. Besonders vor der Pause haben wir richtig gut gespielt", sagte Gästetrainer Matthias Hagner. Bezogen auf die großen Tormöglichkeiten durch Maykel Samun, der per Kopf die Querlatte traf (11.), durch Erkan Hasan, dessen Schuss Schröcks Jens Borawski auf der eigenen Torlinie entschärfte (18.), und durch Max Mohr (24.) hatte der 37-jährige Ex-Profi Recht. Zu ihren Toren kamen die personell gut besetzten Gießener aber mit der freundlichen Unterstützung des FSV Schröck. In der 27. Minute durfte Andreas Baufeldt ungestört von der Grundlinie flanken, Schröcks Ersatzkeeper Jonas Wagner zögerte und Maykel Samun köpfte zum 1:0 ein.
Wenig später bekam der FSV das Leder nicht aus der Gefahrenzone, und Max Mohr bedankte sich per Direktabnahme mit dem 2:0 (34.). Sechs Minuten vor dem Abpfiff beförderte schließlich Schröcks Hakan Keskin, neben Gießens Kai Ranke bester Akteur auf dem holprigen Rasen, den Ball unglücklich per Kopf zum 1:3-Endstand ins eigene Gehäuse. "Absolut ärgerlich. Wir haben der Klassemannschaft aus Gießen viel zu viel angeboten", traf FSV-Trainer Markus Kubonik den Nagel auf den Kopf.
Schotts Tor ist zu wenig
"Außerdem fehlte es uns an Durchschlagskraft", analysierte Kubonik. Gerade einmal eine einzige Torchance wiesen die Gastgeber vor der Pause auf, doch Manuel Schäfers Drehschuss parierte VfB-Keeper Florian Säglitz.
Der Favorit versuchte nach der Pause den Vorsprung zu verwalten. Schröck kam nun zu höheren Ballbesitzzeiten und griff auch früher an. Als Konsequenz daraus wurde die Partie ausgeglichener.
Sie kippte aber nicht mehr zugunsten der Platzherren, weil diese nach Tim Schotts verwandeltem Handelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (62.) einfach vorne zu wenig zu bieten hatten.
"Es wurde nicht wirklich gefährlich für uns, aber es fehlte in dieser Phase an Konzentration. Da müssen wir uns verbessern", fand Matthias Hagner den wunden Punkt inmitten der Erfolgsserie seines Teams. Ein paar Meter entfernt skandierten einige Gästefans aus voller Brust: "Gegen Gießen kann man mal verlieren." Dem wollte Markus Kubonik im Prinzip nicht widersprechen. Allerdings hatte er die 0:4-Pleite der Vorwoche beim bisherigen Punktelieferanten TSG Wieseck noch im Hinterkopf: "Das tat viel mehr weh als das heutige 1:3 gegen einen Titelanwärter."
Schröck: Wagner - Greb, Keskin, Eichler (46. Mandler), Loi - Schott, Borawski - Kilercioglu, Rettig (72. Rommelspacher), Wiesner (85. Kraus) - Schäfer.
Gießen: Säglitz - Wilk, Chabou, Gaubatz, Ott - Ranke - Hasan, Mohr (86. Celik), Özen (65. Schaffarz) - Baufeldt, Samun.
Schiedsrichter: Immig (Bad Sooden) - Zuschauer: 150 - Tore: 0:1 Samun (27.), 0:2 Mohr (34.), 1:2 Schott (62., Handelfmeter), 1:3 Keskin (84., Eigentor) - gelbe Karten: Ott, Baufeldt, Mohr (Gießen).