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Gute Oberliederbacher werden hart bestraft
Montag, 28. November 2011 |
Quelle: fnp
Oberliederbach. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung musste die SG Oberliederbach beim VfB Gießen eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Dass das Endergebnis darüber hinwegtäuscht, dass sich seine Mannschaft beim favorisierten Tabellendritten der Fußball-Verbandsliga Mitte über eine Stunde "wacker" schlug und das bessere Team war, betonte Tobias Merz. Der Sportliche Leiter konnte in den ersten zehn Minuten zwei Chancen für seine Elf notieren. Denny Piazza scheiterte in der ersten Minute aus der Drehung knapp. Auch der neu in die Startelf gekommene Oliver Drexel brachte den Ball nicht im Tor unter, sondern zielte in aussichtsreicher Position auf Torwart Saeglitz (7.). Dessen Gegenüber Mathewes Asmeron befindet sich seit Wochen in bestechender Form und zeigte auch bei der ersten Großchance für Gießen sein Können. Mohr flankte auf Samun, der geschickt mit dem Kopf für Ranke vorlegte, dessen Kopfball aber Asmeron nach einer sehenswerten Flugeinlage abwehrte. In der letzten Minute der ersten Hälfte lenkte der Torwart einen Schuss von Ranke noch an den Pfosten. Zwischen diesen beiden Großchancen für den Gegner hatte Oberliederbach das Geschehen im Griff. Bei den Chancen von Max Walentowitz (19.) und Piazza (29.) war aber Saeglitz zur Stelle. Bei der "dicksten Chance der ersten Halbzeit" (Merz) hatte der Schlussmann der Gastgeber Glück, als dem frei vor ihm stehenden Piazza der Ball über den Spann rutschte (40.). Nach der Pause brachten sich die Gäste selbst um den Lohn ihrer Arbeit. Einen Konter über Rami Azakir und Walentowitz schloss Piazza zu ungenau ab. In der Folge zeigte der VfB Gießen, warum er zurecht weit oben in der Tabelle steht. Die Fehler der Gäste bestrafte er konsequent. Andreas Baufeldt eroberte sich gegen Müller den Ball und vollendete sicher zur Führung (63.). "Nach dem 0:2 war die Entscheidung gefallen", berichtete Merz. Ein Freistoß von Mohr landete am langen Pfosten bei Ranke, der per Kopf unter die Latte traf (71.). Nun war die Gegenwehr der Oberliederbacher gebrochen. Gießen spielte zwei Angriffe über die Torschützen Samun (77.) und Schaffarz (83.) konsequent durch und wunderte sich über den deutlichen Sieg. "Jetzt haben wir 4:0 gewonnen und wissen nicht wieso", so Gießens Baufeldt zu Oberliederbachs Azakir nach der Partie. awo
Oberliederbach. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung musste die SG Oberliederbach beim VfB Gießen eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Dass das Endergebnis darüber hinwegtäuscht, dass sich seine Mannschaft beim favorisierten Tabellendritten der Fußball-Verbandsliga Mitte über eine Stunde "wacker" schlug und das bessere Team war, betonte Tobias Merz. Der Sportliche Leiter konnte in den ersten zehn Minuten zwei Chancen für seine Elf notieren. Denny Piazza scheiterte in der ersten Minute aus der Drehung knapp. Auch der neu in die Startelf gekommene Oliver Drexel brachte den Ball nicht im Tor unter, sondern zielte in aussichtsreicher Position auf Torwart Saeglitz (7.). Dessen Gegenüber Mathewes Asmeron befindet sich seit Wochen in bestechender Form und zeigte auch bei der ersten Großchance für Gießen sein Können. Mohr flankte auf Samun, der geschickt mit dem Kopf für Ranke vorlegte, dessen Kopfball aber Asmeron nach einer sehenswerten Flugeinlage abwehrte. In der letzten Minute der ersten Hälfte lenkte der Torwart einen Schuss von Ranke noch an den Pfosten. Zwischen diesen beiden Großchancen für den Gegner hatte Oberliederbach das Geschehen im Griff. Bei den Chancen von Max Walentowitz (19.) und Piazza (29.) war aber Saeglitz zur Stelle. Bei der "dicksten Chance der ersten Halbzeit" (Merz) hatte der Schlussmann der Gastgeber Glück, als dem frei vor ihm stehenden Piazza der Ball über den Spann rutschte (40.). Nach der Pause brachten sich die Gäste selbst um den Lohn ihrer Arbeit. Einen Konter über Rami Azakir und Walentowitz schloss Piazza zu ungenau ab. In der Folge zeigte der VfB Gießen, warum er zurecht weit oben in der Tabelle steht. Die Fehler der Gäste bestrafte er konsequent. Andreas Baufeldt eroberte sich gegen Müller den Ball und vollendete sicher zur Führung (63.). "Nach dem 0:2 war die Entscheidung gefallen", berichtete Merz. Ein Freistoß von Mohr landete am langen Pfosten bei Ranke, der per Kopf unter die Latte traf (71.). Nun war die Gegenwehr der Oberliederbacher gebrochen. Gießen spielte zwei Angriffe über die Torschützen Samun (77.) und Schaffarz (83.) konsequent durch und wunderte sich über den deutlichen Sieg. "Jetzt haben wir 4:0 gewonnen und wissen nicht wieso", so Gießens Baufeldt zu Oberliederbachs Azakir nach der Partie. awo