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Nach einer Stunde trumpft VfB 1900 groß auf
Montag, 28. November 2011 |
Oberliederbach bis zum 0:1 besseres Team - Überragender Säglitz hält Gastgeber im Spiel
GIESSEN. Was sich am Samstagnachmittag im Gießener Waldstadion abspielte, war schon irgendwie komisch. Die SG Oberliederbach hätte zur Pause durchaus mit 2:0 oder 3:0 führen können, am Ende triumphierte der VfB 1900 Gießen mit 4:0 (0:0) und fegte in der zweiten Halbzeit über die Taunusstädter wie ein Wirbelwind hinweg. Dass es dazu kommen konnte, hatten die Schützlinge von Matthias Hagner ihrem Keeper Florian Säglitz zu verdanken. Der 18-Jährige glänzte in den ersten 45 Minuten mit drei unglaublichen Paraden und hielt damit sein Team auf Kurs.
„Vielleicht war es ein Tor zu hoch, der Sieg war aufgrund der zweiten Hälfte dennoch verdient. Die SG hatte zunächst spielerische Vorteile, aber das 1:0 hat vieles gelöst und wir haben durch starkes Kurzpassspiel überzeugt“, bilanzierte ein zufriedener Trainer Hagner nach Spielschluss.
Die Gastgeber begannen nach der Niederlage in Würges durchaus schwungvoll und hatten nach einer Viertelstunde die erste Chance. Andreas Baufeldt flankte auf Maykel Samun, dessen Kopfballverlängerung erreichte Kai Ranke, der aus kürzester Entfernung per Kopf an SG-Torwart Mathewes Asmeron scheiterte. Der gute Auftakt erwies sich aber schnell als Strohfeuer. Der VfB ließ jegliche spielerische Linie vermissen und versuchte ausschließlich mit langen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Dort hingen die Stürmer aber meist in der Luft. Oberliederbach stand hinten bombensicher, im Mittelfeld wurde der VfB, bei dem in dieser Phase nur Ürkan Özen und Max Mohr überzeugten, immer wieder gedoppelt und damit ausgebremst.
Quelle: Gießener Anzeiger
VfB1900 Gießen - SG Oberliederbach 4:0
Die Gäste ließen dagegen geschickt das Bällchen laufen und kamen zu hochkarätigen Torgelegenheiten. Die erste dicke Chance hatte Maximilian Walentowitz, als er nach einem Solo vor Säglitz auftauchte, aber im VfB-Goalie seinen Meister fand (20.). Neun Minuten parierte Säglitz sensationell bei einem Schuss des starken Denny Piazza. Auch gegen Ende der ersten Halbzeit brachten die Gastgeber noch keinen Fuß auf den Boden. Immer wieder verzettelte man sich oder donnerte die Murmel planlos nach vorne.
Nach 40 Mminuten scheiterte Piazza erneut, kurz darauf zug Florian Müller fulminant aus 20 Metern ab, aber Säglitz lenkte den Ball mit einem tollen Reflex über die Latte. Unmittelbar vor der Pause hatte dann Ranke das zu diesem Zeitpunkt unverdiente 1:0 auf dem Schlappen. Nach einer schönen Kombination stand er am Strafraum frei und setzte den Ball volley an den Pfosten.
Auch die zweite Hälfte ließ zunächst keine Besserung erwarten - bis zur 63. Minute. Özen eroberte sich vor dem SG-16er den Ball, der Andreas Baufeldt vor die Füße fiel. Der VfB-Angreifer fackelte nicht lange und markierte das 1:0. Alle Last schien mit diesem Treffer von den Schultern der Gsatgeber gefallen, denen plötzlich alles gelang, während Oberliederbach mehr und mehr nur noch die Rolle des Zuschauers spielte. Acht Minuten nach dem 1:0 fiel dann schon die Vorentscheidung. Mohr zirkelte einen Freistoß auf Ranke, der die Kugel zum 2:0 versenkte. Eine herrliche Ballstaffette mitzwischen Özen und Baufeldt krönte dann Samun in der 77. Minute mit dem 3:0. Den Schlusspunkt unter eine famose halbe Stunde setzte schließlich Robin Schaffarz, der nach feinem Direktspiel von Samun keine Mühe hatte, das 4:0 zu erzielen.
Wenn der VfB in der zweiten Halbzeit noch konsequenter seine Chancen genutzt hätte dann hätte die SG noch ein Debakel erlebt. Dies wäre aber nach dem Verlauf der ersten Halbzeit des Guten zu viel gewesen.
VfB 1900 Gießen: Säglitz; Ott, Chabou, Gaubatz, Agirman, Özen (83. Miftari), Schaffarz, Ranke, Mohr, Baufeldt (81. Wilk), Samun.
SG Oberliederbach: Asmeron; Eller (83. Weller), Azakir, Sanfratello, Karrer, Drexel, Müller, Schlierbach (71. Iyasere), Walentowitz, Fouad, Piazza.
Tore: 1:0 Baufeldt (63.), 2:0 Ranke (71.), 3:0 Samun (77.), 4:0 Schaffarz (83.). - Schiesdrichter: Henge (Amöneburg). - Zuschauer: 130.
GIESSEN. Was sich am Samstagnachmittag im Gießener Waldstadion abspielte, war schon irgendwie komisch. Die SG Oberliederbach hätte zur Pause durchaus mit 2:0 oder 3:0 führen können, am Ende triumphierte der VfB 1900 Gießen mit 4:0 (0:0) und fegte in der zweiten Halbzeit über die Taunusstädter wie ein Wirbelwind hinweg. Dass es dazu kommen konnte, hatten die Schützlinge von Matthias Hagner ihrem Keeper Florian Säglitz zu verdanken. Der 18-Jährige glänzte in den ersten 45 Minuten mit drei unglaublichen Paraden und hielt damit sein Team auf Kurs.
„Vielleicht war es ein Tor zu hoch, der Sieg war aufgrund der zweiten Hälfte dennoch verdient. Die SG hatte zunächst spielerische Vorteile, aber das 1:0 hat vieles gelöst und wir haben durch starkes Kurzpassspiel überzeugt“, bilanzierte ein zufriedener Trainer Hagner nach Spielschluss.
Die Gastgeber begannen nach der Niederlage in Würges durchaus schwungvoll und hatten nach einer Viertelstunde die erste Chance. Andreas Baufeldt flankte auf Maykel Samun, dessen Kopfballverlängerung erreichte Kai Ranke, der aus kürzester Entfernung per Kopf an SG-Torwart Mathewes Asmeron scheiterte. Der gute Auftakt erwies sich aber schnell als Strohfeuer. Der VfB ließ jegliche spielerische Linie vermissen und versuchte ausschließlich mit langen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Dort hingen die Stürmer aber meist in der Luft. Oberliederbach stand hinten bombensicher, im Mittelfeld wurde der VfB, bei dem in dieser Phase nur Ürkan Özen und Max Mohr überzeugten, immer wieder gedoppelt und damit ausgebremst.
Quelle: Gießener Anzeiger
VfB1900 Gießen - SG Oberliederbach 4:0
Die Gäste ließen dagegen geschickt das Bällchen laufen und kamen zu hochkarätigen Torgelegenheiten. Die erste dicke Chance hatte Maximilian Walentowitz, als er nach einem Solo vor Säglitz auftauchte, aber im VfB-Goalie seinen Meister fand (20.). Neun Minuten parierte Säglitz sensationell bei einem Schuss des starken Denny Piazza. Auch gegen Ende der ersten Halbzeit brachten die Gastgeber noch keinen Fuß auf den Boden. Immer wieder verzettelte man sich oder donnerte die Murmel planlos nach vorne.
Nach 40 Mminuten scheiterte Piazza erneut, kurz darauf zug Florian Müller fulminant aus 20 Metern ab, aber Säglitz lenkte den Ball mit einem tollen Reflex über die Latte. Unmittelbar vor der Pause hatte dann Ranke das zu diesem Zeitpunkt unverdiente 1:0 auf dem Schlappen. Nach einer schönen Kombination stand er am Strafraum frei und setzte den Ball volley an den Pfosten.
Auch die zweite Hälfte ließ zunächst keine Besserung erwarten - bis zur 63. Minute. Özen eroberte sich vor dem SG-16er den Ball, der Andreas Baufeldt vor die Füße fiel. Der VfB-Angreifer fackelte nicht lange und markierte das 1:0. Alle Last schien mit diesem Treffer von den Schultern der Gsatgeber gefallen, denen plötzlich alles gelang, während Oberliederbach mehr und mehr nur noch die Rolle des Zuschauers spielte. Acht Minuten nach dem 1:0 fiel dann schon die Vorentscheidung. Mohr zirkelte einen Freistoß auf Ranke, der die Kugel zum 2:0 versenkte. Eine herrliche Ballstaffette mitzwischen Özen und Baufeldt krönte dann Samun in der 77. Minute mit dem 3:0. Den Schlusspunkt unter eine famose halbe Stunde setzte schließlich Robin Schaffarz, der nach feinem Direktspiel von Samun keine Mühe hatte, das 4:0 zu erzielen.
Wenn der VfB in der zweiten Halbzeit noch konsequenter seine Chancen genutzt hätte dann hätte die SG noch ein Debakel erlebt. Dies wäre aber nach dem Verlauf der ersten Halbzeit des Guten zu viel gewesen.
VfB 1900 Gießen: Säglitz; Ott, Chabou, Gaubatz, Agirman, Özen (83. Miftari), Schaffarz, Ranke, Mohr, Baufeldt (81. Wilk), Samun.
SG Oberliederbach: Asmeron; Eller (83. Weller), Azakir, Sanfratello, Karrer, Drexel, Müller, Schlierbach (71. Iyasere), Walentowitz, Fouad, Piazza.
Tore: 1:0 Baufeldt (63.), 2:0 Ranke (71.), 3:0 Samun (77.), 4:0 Schaffarz (83.). - Schiesdrichter: Henge (Amöneburg). - Zuschauer: 130.