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In allen Belangen unterlegen
Sonntag, 11. Dezember 2011 |
Quelle: Mittelhessen.de
Eine ganz bittere Auswärtsniederlage setzte es gestern für den VfB Marburg im Mittelhessenderby der Fußball-Verbandsliga Mitte. Nach einer in allen Belangen desolaten Vorstellung unterlagen die "Schimmelreiter" beim Aufstiegskandidaten VfB 1900 Gießen auch in dieser Höhe verdient mit 0:7 (0:5).
Torwart Wack spricht Klartext
Die Gäste blieben in 90 Minuten ohne eine zwingende Torchance. Jeweils nach Vorarbeit des überragenden Maykel Samun und ohne erkennbare Gegenwehr dribbelten sich Markus Gaubatz (42.) und Kai Ranke (44.) durch die Marburger Reihen und ließen Sebastian Wack keine Abwehrmöglichkeit.
Der Torwart, der in der ersten Hälfte kaum einen Ball zu fassen bekam, seine Mannschaft aber nach der Pause mit einigen Paraden vor einer zweistelligen Niederlage bewahrte, fand gewohnt klare Worte: "Gießen war heute sehr stark. Wir dagegen haben uns nicht als Mannschaft präsentiert und uns willenlos in unser Schicksal gefügt."
Nach dem Wiederanpfiff war kurzzeitig ein Aufbäumen der Gäste erkennbar. Sie attackierten früher und stellten die Räume zu. Mit dem sechsten Treffer durch Maykel Samun, der nach einem Lattentreffer von Markus Gaubatz den Abpraller über die Linie drückte (50.), stellte Marburg wieder auf die eher passive Spielweise um. Maykel Samun blieb es vorbehalten, mit seinem Kopfball für den Endstand zu sorgen (75.).
Matthias Hagner ist überrascht
Matthias Hagner, der Coach der Gastgeber, war entsprechend zufrieden: "Ich hatte nicht erwartet, dass es uns Marburg heute so leicht macht. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient." Für die "Schimmelreiter" heißt es dagegen, am kommenden Samstag gegen den ebenfalls gefährdeten SV Wiesbaden nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um nicht schon vor Weihnachten das rettende Ufer nur noch aus der Ferne zu sehen.
Gießen: Säglitz - Agirman, Chabou, Gaubatz, Ott (66. Bund) - Schaffarz, Hasan, Ranke (72. Mohr), Wilk - Samun, Baufeldt (72. Özen).
Marburg: Wack - Eberling, Hull, Acker, Schnitzer - Özsoy (65. Fröhlich), Rechner, D`Ambrosio, Tokcan, Xenokalakis (54. Pozzi) - Simmons.
Schiedsrichter: Dutschmann (Solms) - Zuschauer: 120 - Tore: 1:0 Baufeldt (5.), 2:0 Baufeldt (15.), 3:0 Schaffarz (22.), 4:0 Gaubatz (42.), 5:0 Ranke (44.), 6:0 Samun (50.), 7:0 Samun (75.) - gelbe Karten: keine.
Eine ganz bittere Auswärtsniederlage setzte es gestern für den VfB Marburg im Mittelhessenderby der Fußball-Verbandsliga Mitte. Nach einer in allen Belangen desolaten Vorstellung unterlagen die "Schimmelreiter" beim Aufstiegskandidaten VfB 1900 Gießen auch in dieser Höhe verdient mit 0:7 (0:5).
VfB-Coach Mirko Gut, der nach Spielende und einer kurzen Ansprache an die Mannschaft das Waldstadion verließ und zu keinem Statement bereit war, ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Ist sein Spielerkader zwar sowohl quantitativ als auch qualitativ limitiert, so stellt sich aber nach der einseitigen Partie doch die Frage, warum sein Team die für das Bestehen im Abstiegskampf elementar wichtigen Eigenschaften wie Willensstärke, Laufbereitschaft, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung vermissen ließ. Gar nicht gelegen kamen den Gästen allerdings die frühen Gegentreffer. Andreas Baufeldt, der zunächst eine Flanke von Erkan Hasan einköpfte (5.) und anschließend völlig ungestört mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze erhöhte (15.), sowie Robin Schaffarz nach schönem Anspiel mit der Hacke durch Maykel Samun (21.) hatten den Tabellenvierten schnell mit 3:0 in Führung gebracht.
Torwart Wack spricht Klartext
Die Gäste blieben in 90 Minuten ohne eine zwingende Torchance. Jeweils nach Vorarbeit des überragenden Maykel Samun und ohne erkennbare Gegenwehr dribbelten sich Markus Gaubatz (42.) und Kai Ranke (44.) durch die Marburger Reihen und ließen Sebastian Wack keine Abwehrmöglichkeit.
Der Torwart, der in der ersten Hälfte kaum einen Ball zu fassen bekam, seine Mannschaft aber nach der Pause mit einigen Paraden vor einer zweistelligen Niederlage bewahrte, fand gewohnt klare Worte: "Gießen war heute sehr stark. Wir dagegen haben uns nicht als Mannschaft präsentiert und uns willenlos in unser Schicksal gefügt."
Nach dem Wiederanpfiff war kurzzeitig ein Aufbäumen der Gäste erkennbar. Sie attackierten früher und stellten die Räume zu. Mit dem sechsten Treffer durch Maykel Samun, der nach einem Lattentreffer von Markus Gaubatz den Abpraller über die Linie drückte (50.), stellte Marburg wieder auf die eher passive Spielweise um. Maykel Samun blieb es vorbehalten, mit seinem Kopfball für den Endstand zu sorgen (75.).
Matthias Hagner ist überrascht
Matthias Hagner, der Coach der Gastgeber, war entsprechend zufrieden: "Ich hatte nicht erwartet, dass es uns Marburg heute so leicht macht. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient." Für die "Schimmelreiter" heißt es dagegen, am kommenden Samstag gegen den ebenfalls gefährdeten SV Wiesbaden nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um nicht schon vor Weihnachten das rettende Ufer nur noch aus der Ferne zu sehen.
Gießen: Säglitz - Agirman, Chabou, Gaubatz, Ott (66. Bund) - Schaffarz, Hasan, Ranke (72. Mohr), Wilk - Samun, Baufeldt (72. Özen).
Marburg: Wack - Eberling, Hull, Acker, Schnitzer - Özsoy (65. Fröhlich), Rechner, D`Ambrosio, Tokcan, Xenokalakis (54. Pozzi) - Simmons.
Schiedsrichter: Dutschmann (Solms) - Zuschauer: 120 - Tore: 1:0 Baufeldt (5.), 2:0 Baufeldt (15.), 3:0 Schaffarz (22.), 4:0 Gaubatz (42.), 5:0 Ranke (44.), 6:0 Samun (50.), 7:0 Samun (75.) - gelbe Karten: keine.