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Viele Dinge auf den Weg gebracht

Mittwoch, 22. Februar 2012 |
Quelle: Gießener Allgemeine

Wir wollen bis zum Schluss oben mitspielen«, sagt Matthias Hagner, Trainer des Fußball-Verbandsligisten VfB 1900 Gießen. Als Rangdritter ist der Traditionsklub in die Winterpause gegangen, die beendet ist. Am kommenden Samstag geht es weiter, und da wartet auf den VfB 1900 Gießen im heimischen Waldstadion eine knifflige Aufgabe.

Denn erster Gegner im Punktspieljahr 2012 ist der FV Biebrich 02.

»Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht. Wir spielen oben mit, die zweite Mannschaft führt in der Kreisliga B Gießen, Gruppe 3, und die Zusammenarbeit mit den A-Junioren ist auch gut. Und im Pokal sind wir im Viertelfinale«, lässt der Ex-Profi sein erstes halbes Jahr als Trainer beim VfB 1900 Revue passieren. »Wichtig ist aber auch, dass sich der Verein weiterentwickelt«, sieht Hagner trotz der sportlichen Erfolge noch viel Arbeit.

Mit der Vorbereitung war der 37-Jährige »sehr zufrieden«, einzig der eine oder andere Auftritt in Testspielen ärgerten ihn ein wenig. »Das Spiel gegen Waldgirmes war so ein Spiegel der Vorrunde. Wir führen 3:1, hätten auch 6:1 führen können, ehe wir dann 3:5 verlieren. »Das ist eine Frage der Einstellung«, so Hagner. Will heißen, gibt das Team nicht immer 100 Prozent, dann wird es mit dem Erfolg schwer werden – vor allem im Liga-Betrieb. »Ich bin von der Qualität des Kaders überzeugt«, führt Hagner aber aus, dass er seiner Mannschaft sehr viel zutraut.

In der Pause gab der VfB 1900 mit Max-Peter Mohr (FSV Fernwald) und Felix Erben (TSG Wieseck) zwei Spieler ab, dafür verpflichtete man den Argentinier David Lautaro Tejerina und Ngolo Quattaro (VfB Marburg). Letzterer wird aber wegen der noch fehlenden Freigabe wohl noch einige Wochen fehlen, während Tejerina für Hagner ein »richtig guter Fußballer« ist, der für das offensive Mittelfeld vorgesehen ist. Zurückgreifen kann Hagner auch wieder auf Stevche Atanasoski, der eine Alternative auf der linken Seite darstellt.

In Sachen Titelkampf erwartet Hagner einen Kampf bis zum Schluss, bei dem vier, fünf Mannschaften diesen unter sich ausmachen werden.

Seine sportliche Zukunft kann sich Matthias Hagner beim VfB 1900 vorstellen. »Meine Tendenz geht dahin, länger zu bleiben. Ich habe mein Herzblut für das Traineramt entdeckt, und ich möchte, dass der VfB 1900 wieder eine gute Adresse wird«, sieht der 37-Jährige seine Aufgabe beim Traditionsklub noch lange nicht beendet. Wie es weitergeht, das werden die nächsten Wochen und Monate zeigen, zunächst aber gilt das Interesse der Restrunde. »Ich bin froh, dass es wieder losgeht«, fiebert Hagner dem Re-Start entgegen.
 
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